Die Bestandsaufnahme ergab eine schwierige Ausgangssituation für das Objekt: das zentrale Raumvolumen durch Einbauten zerschnitten, so daß lediglich fast ausschließlich Durchgangsräume entstanden, die keinen wohnlichen Charakter besaßen. Hieraus wurde die Aufgabe definiert – die kleinen Raumpartien optisch zu vereinen, das Volumen abzurunden, einladende Situationen zu schaffen. Dafür wurde die eingebaute Konstruktion als Objekt im Raum farbig gekennzeichnet und die optischen Fluchtwege mit Wandverkleidungen aus getöntem Fichtenholz mit intensiver Maserung "geschlossen".

Eine gemalte imaginäre Landschaft in Grisaille-Technik sorgt für eine harmonische waagerechte Ausdehnung des Wohnbereichs und somit für eine komplexere Auseinandersetzung mit der architektonischen Beschaffenheit des Objekts.


Kunde: privat
2012
Aufgabe: Umbau, 140 qm, Entwurf und Ausführung, Wandobjekte